Schlagzeug Videos
Lefty Hi-Hat Funk Groove
Ein Trick, um den Bewegungsweg der Hand möglichst kurz zu halten, besteht darin, die linke Hand rechts neben der rechten Hand auf der Hi-Hat zu positionieren. So kommen sich die Hände nicht in die Quere, wenn die linke Hand zwischen Snare Drum und Hi-Hat wechselt.
Power Funk Groove
In diesem kraftvollen Groove passiert einiges. Auch wenn die Hi-Hat die meiste Zeit lediglich Achtelnoten spielt, sorgen Snare und Bassdrum mit ihren Offbeat-Sechzehntelnoten für viel Bewegung. Dadurch wirkt der Groove lebendig und nicht repetitiv. Außerdem hat dieser Rhythmus einen Sechzehntel-Noten Shuffle. Das bedeutet, dass jede zweite Sechzehntelnote leicht verzögert gespielt wird.
Snare Buzz Funk Groove
Dieser funkige Groove enthält am Ende des Taktes sowie im Fill einen kurzen Drill beziehungsweise Buzz auf der Snare Drum. Der Buzz wird durch leichten Druck auf den Stick erzeugt, sodass dieser nicht wie üblich zurückfedert, sondern viele schnell aufeinanderfolgende Schläge ausführt – ähnlich wie bei einem Closed Roll. Das Fill im Outro besteht aus linearen Sechzehntelnoten, die auf Snare, Toms und Bassdrum verteilt sind.
Double Snare Hit Groove
Dieser kurze aber bissige Funk-Groove sticht besonders durch die zwei prägnant platzierten Schläge auf der Snare Drum am Ende des Taktes hervor. Diese liegen jeweils auf der „4“ und der „4+“ und betonen dadurch den Übergang zum folgenden Takt.
Cross Stick / Ride Bell Groove
Dieser Cross-Stick-Groove hat ein souliges Feeling und lässt sich auch dem R&B oder Hip-Hop zuordnen. Obwohl durchgehend das Ride-Becken gespielt wird, steht im zweiten Part vor allem der Rhythmus auf der Bell im Vordergrund.
Funky Beat
Dieser Funk Beat setzt eine gute Kontrolle über die Sechzehntelnoten-Position voraus. Auch die Dynamik spielt bei diesem Groove eine große Rolle, da die Schläge auf der Snaredrum neben den Betonungen auf den Positionen Zwei und Vier leiser gespielt werden. Außerdem hat dieser Rhythmus einen Sechzehntelnoten Shuffle, was bedeutet, dass jede zweite Sechzehntelnote mit einer leichten Verzögerung gespielt wird.
Clap Stack Groove
Der grundlegende Beat bei diesem Groove ist simpel, was ihn jedoch auszeichnet sind drei Faktoren. Erstens hat er einen Achtelnoten Shuffle, was bedeutet, dass jede zweite Achtelnotenposition mit einer leichten Verzögerung gespielt wird. Zweitens werden die Schläge auf Positionen Zwei und Vier der Snaredrum mit dem Clap Stack betont, wobei letzterer leicht versetzt gespielt wird. Dieser Flam zwischen den Instrumenten erzeugt einen besonders breiten und vollen Backbeat. Die dritte Besonderheit dieses Grooves stellen die Zweiunddreißigstelnoten dar, welche auf dem letzten Achtel des Taktes beginnen.
Tom Groove
Es ist gerade zu Beginn nicht einfach, Toms in Schlagzeug Grooves zu inkludieren und den Spielfluss dabei nicht zu unterbrechen. Was dabei hilft ist es, die Snaredrum auf den Positionen „2“ und „4“ zu spielen. Durch diesen Backbeat wird es Dir und auch den Zuhörern leichter fallen, deinem Groove zu folgen. Weiters kannst du versuchen, beim Spielen eine Melodie in deinem Kopf zu verfolgen und diese mithilfe der Toms umzusetzen.
Hip Hop Groove
Anfangs war ich e-Drums gegenüber sehr skeptisch, aber mittlerweile weiß ich, dass diese ein hilfreiches Tool sein können. Auch wenn das Spielgefühl ein anderes ist, können fast alle Übungen eines akustischen Schlagzeugsets umgesetzt werden. Noch dazu hat es gewisse Vorteile, wie die geringe Lautstärke, wenn Kopfhörer verwendet werden, oder dass die Sounds mit einem Knopfdruck variiert werden können und dass immer auch ein Metronom eingebaut ist. Letzteres ist das wichtigste Tool, um dich präziser werden zu lassen. Vergiss nie, dass ein Metronom dein Verbündeter ist und kein Gegenspieler sein sollte. Siehe es als den genauesten Mitmusiker den du dir wünschen kannst und du wirst davon stark profitieren.
