Schlagzeug Videos

Chime Groove

In diesem Groove sticht besonders das Chime hervor, das auf der Eins jeden Taktes mit einem durchgezogenen Schlag von hoch nach tief gespielt wird. Anschließend wird derselbe Schlägel für durchgehende Sechzehntelnoten auf der Hi-Hat eingesetzt und erzeugt einen funkigen Hip-Hop-Style-Beat – bis zur nächsten Eins, auf der das Chime erneut erklingt.

Sneaky Open Hi-Hat

In diesem funkigen Groove stechen vor allem die Akzente auf der geöffneten Hi-Hat hervor. Sie werden auf den Offbeat-Achteln und Sechzehntel-Positionen gespielt und münden in einer Betonung auf der Eins. Abgerundet wird der Beat durch abwechslungsreiche Fill-Variationen am Ende.

Melodic Flow

In diesem melodischen Drum-Groove dienen die Chimes als atmosphärisch-harmonische Grundlage für einen kraftvollen Funk-Hip-Hop-Flow. Dadurch erhält der Groove eine weiche, schwebende und fast schon transzendierende Qualität.

Cymbal Choke Groove

In diesem kraftvollen Groove sticht vor allem das gestoppte Crash-Becken auf der Eins hervor, das eine besondere Dynamik erzeugt – die entstehende Pause spricht dabei fast so laut wie der Crash-Sound selbst. Für einen spannenden Ausklang sorgen Offbeat-Triolen auf der Hi-Hat sowie Snare-Drum-Triolen, die den Groove in einem abrupten Ende münden lassen.

Riding with Ghost Notes

In diesem Groove bildet das Ride-Becken die klangliche Grundlage für verspielte Ghost Notes auf der Snare Drum. Das Ende wird durch Offbeat-Sechzehntel auf der geöffneten Hi-Hat eingeleitet und verleiht dem Groove einen markanten Abschluss.

Wonky Vibe

Dieser Hip-Hop-Beat erhält durch den Achtel-Shuffle ein entspanntes, laid-back Feeling und sticht besonders durch die Sechzehntel-Triolen bzw. den vorgezogenen Shuffle der Sechzehntelnoten hervor. Der gezielte Mix aus ungewöhnlichen Verzögerungen und Beschleunigungen im Mikrotiming erinnert an den charakteristischen Groove Jay-Dilla-inspirierter Drum-Beats.

Early Bird Snare

Dieser Funk-Groove sticht besonders durch die vorgezogene Snare Drum hervor. Der erste Snare-Schlag wird eine Sechzehntelnote vor der typischen Betonung auf der Zwei gespielt und erzeugt dadurch einen unerwarteten, spannungsvollen Vibe.

Groove Story

In diesem Flow werden die Tom Toms eingesetzt, um den ungewöhnlichen Groove mit einer erzählerischen Note zu untermalen. Dadurch entsteht ein musikalischer Spannungsbogen, der den Groove wie eine kleine Geschichte wirken lässt.

Heavy on the Toms

In diesem kraftvollen Groove halten sich die Tom Toms nicht zurück. Mit ihren markanten Akzenten erzeugen sie Spannung, singen förmlich durch den Beat und treiben ihn mit kraftvollen Impulsen unaufhaltsam nach vorne.

Lefty Hi-Hat Funk Groove

In diesem Funk-Groove sticht vor allem die offene Hi-Hat hervor, die mit der linken Hand gespielt wird. Auch andere Offbeat-Sechzehntelnoten auf der Hi-Hat werden hier mit der linken Hand ausgeführt.

Ein Trick, um den Bewegungsweg der Hand möglichst kurz zu halten, besteht darin, die linke Hand rechts neben der rechten Hand auf der Hi-Hat zu positionieren. So kommen sich die Hände nicht in die Quere, wenn die linke Hand zwischen Snare Drum und Hi-Hat wechselt.

Power Funk Groove

In diesem kraftvollen Groove passiert einiges. Auch wenn die Hi-Hat die meiste Zeit lediglich Achtelnoten spielt, sorgen Snare und Bassdrum mit ihren Offbeat-Sechzehntelnoten für viel Bewegung. Dadurch wirkt der Groove lebendig und nicht repetitiv. Außerdem hat dieser Rhythmus einen Sechzehntel-Noten Shuffle. Das bedeutet, dass jede zweite Sechzehntelnote leicht verzögert gespielt wird.

Snare Buzz Funk Groove

Dieser funkige Groove enthält am Ende des Taktes sowie im Fill einen kurzen Drill beziehungsweise Buzz auf der Snare Drum. Der Buzz wird durch leichten Druck auf den Stick erzeugt, sodass dieser nicht wie üblich zurückfedert, sondern viele schnell aufeinanderfolgende Schläge ausführt – ähnlich wie bei einem Closed Roll. Das Fill im Outro besteht aus linearen Sechzehntelnoten, die auf Snare, Toms und Bassdrum verteilt sind.

Double Snare Hit Groove

Dieser kurze aber bissige Funk-Groove sticht besonders durch die zwei prägnant platzierten Schläge auf der Snare Drum am Ende des Taktes hervor. Diese liegen jeweils auf der „4“ und der „4+“ und betonen dadurch den Übergang zum folgenden Takt.

 

Cross Stick / Ride Bell Groove

Dieser Cross-Stick-Groove hat ein souliges Feeling und würde auch in Musikrichtungen wie R&B oder Hip-Hop seinen Platz finden. Obwohl es sich um einen eher ruhigen Beat handelt, bringt die stark betonte, aber dynamisch gespielte Bassdrum Bewegung ins Spiel. Obwohl das Ride-Becken durchgehend gespielt wird, steht im zweiten Part vor allem der Rhythmus auf der Bell im Vordergrund.

Funky Beat

Dieser Funk Beat setzt eine gute Kontrolle über die Sechzehntelnoten-Position voraus. Auch die Dynamik spielt bei diesem Groove eine große Rolle, da die Schläge auf der Snaredrum neben den Betonungen auf den Positionen Zwei und Vier leiser gespielt werden. Außerdem hat dieser Rhythmus einen Sechzehntelnoten Shuffle, was bedeutet, dass jede zweite Sechzehntelnote mit einer leichten Verzögerung gespielt wird. 

Clap Stack Groove

Der grundlegende Beat bei diesem Groove ist simpel, was ihn jedoch auszeichnet sind drei Faktoren. Erstens hat er einen Achtelnoten Shuffle, was bedeutet, dass jede zweite Achtelnotenposition mit einer leichten Verzögerung gespielt wird. Zweitens werden die Schläge auf Positionen Zwei und Vier der Snaredrum mit dem Clap Stack betont, wobei letzterer leicht versetzt gespielt wird. Dieser Flam zwischen den Instrumenten erzeugt einen besonders breiten und vollen Backbeat. Die dritte Besonderheit dieses Grooves stellen die Zweiunddreißigstelnoten dar, welche auf dem letzten Achtel des Taktes beginnen.

Tom Groove

Es ist gerade zu Beginn nicht einfach, Toms in Schlagzeug Grooves zu inkludieren und den Spielfluss dabei nicht zu unterbrechen. Was dabei hilft ist es, die Snaredrum auf den Positionen „2“ und „4“ zu spielen. Durch diesen Backbeat wird es Dir und auch den Zuhörern leichter fallen, deinem Groove zu folgen. Weiters kannst du versuchen, beim Spielen eine Melodie in deinem Kopf zu verfolgen und diese mithilfe der Toms umzusetzen.

Hip Hop Groove

Anfangs war ich e-Drums gegenüber sehr skeptisch, aber mittlerweile weiß ich, dass diese ein hilfreiches Tool sein können. Auch wenn das Spielgefühl ein anderes ist, können fast alle Übungen eines akustischen Schlagzeugsets umgesetzt werden. Noch dazu hat es gewisse Vorteile, wie die geringe Lautstärke, wenn Kopfhörer verwendet werden, oder dass die Sounds mit einem Knopfdruck variiert werden können und dass immer auch ein Metronom eingebaut ist. Letzteres ist das wichtigste Tool, um dich präziser werden zu lassen. Vergiss nie, dass ein Metronom dein Verbündeter ist und kein Gegenspieler sein sollte. Siehe es als den genauesten Mitmusiker den du dir wünschen kannst und du wirst davon stark profitieren.  

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